Regeln Obedience Utility:

 

Teil 1: Utility Klasse

Die Utility Klasse ist für Hunde die einen CDX Titel vom ASCA erreicht haben. Hunde die den U.D Title vom ASCA gewonnen haben können weiter in dieser Klasse teilnehmen. Hunde in dieser Klasse können vom Eigentümer oder jeder anderen Person geführt werden, Eigentümer dürfen mehr als einen Hund in dieser Klasse melden.

Teil 2: Teilung der Utility Klasse

Ein Club hat die Wahl die Utility Klasse in Utility A und B aufzuteilen, jedoch muss diese Teilung vom ASCA genehmigt werden und auf der Obedience Trial Ausschreibung aufgeführt werden. Falls dies eintreten sollte, ist die Utility A Klasse für Hunde, die den CDX Titel haben jedoch noch nicht den UD Titel gewonnen haben. Obedience Richter dürfen nicht in dieser Klasse starten. Alle anderen Hunde die nicht in der Utility A Klasse starten dürfen, sich jedoch für die Utility Klasse qualifiziert haben, dürfen nur unter den Vorraussetzungen die im Chapter 5 Teil 1 aufgeführt sind gemeldet werden,
Kein Hund darf in Utility A und B in einem Trial gemeldet werden.

Teil 3. Utility Übungen und Ergebnisse:

Die Übungen, maximale Punkte und Reihenfolge des Richtens sind wie folgt:

1. Signal Übung
40 Punkte
2. Geruchsunterscheidung Artikel Nr., 1
30 Punkte
3. Geruchsunterscheidung Artikel Nr., 2
30 Punkte
4. Direktes Apportieren
30 Punkte
5. Stehen aus der Bewegung und Untersuchung
30 Punkte
6. Springen nach Anweisung
40 Punkte
Maximale Endpunktzahl:
200 Punkte

 

Teil 4. U.D. Titel

Der ASCA vergibt einen „Utility Dog“ Zertificate für jeden registrierten Hund und erlaubt damit die Benutzung der Buchstaben U.D. hinter dem Namen eines jeden Hundes, wenn er von drei (3) Richtern, zwei davon müssen verschieden sein, eine qualifizierende Punktezahl in der Utility Klasse bei drei Spezial Schauen oder genehmigten Obedience Trials erhalten hat.

Teil 5. : Signal Übungen:

Die hauptsächliche Aufgabe dieser Übung ist es, die Fähigkeit von Hundeführer und Hund zu beweisen, das als Team während der Fuß-Übung zusammen arbeitet und das der Hund die Signale Steh, Bleib, Platz aus der Bewegung, Sitz und Hier umsetzen kann.
Die Kommandos sind die gleichen wie bei der “Fuss und der Leine” oder “Achter Figur- Übung” und zusätzlich das” Stellen sie ihren Hund” Kommando, das nur gegeben werden darf, wenn der Hund und Hundeführer sich im normalen Schritt- Tempo befinden und das „verlassen sie den Hund“. Der Richter muss Signale benutzen die dem Hundeführer anzeigen, welche Aufgaben dem Hund zu signalisieren sind, so dass er die Aufgaben Platz zum Sitz und Hier, in dieser Reihenfolge, auszuführen hat. Fuss in der Signal Übung muss so ausgeführt werden, wie das Fuss von der Leine, außer das während der ganzen Übung der Hundeführer “nur” Signale benutzen darf, und es darf unter keinen Umständen mit dem Hund gesprochen werden. Auf die Anweisung des Richters “Forward”darf der Hundeführer dem Hund das Signal geben das er ins Fuss geht, und auf spezielle Aufforderung des Richters wird die “Links Drehung”, Rechts Drehung” “Kehrtwendung” “Halt”, “Langsam” “Schnell” und “Normal” ausgeführt.
Diese Aufforderungen können in beliebiger Reihenfolge erfolgen und des Öfteren wiederholt werden, jedoch sollte der Richter die Übungen für alle Teilnehmer gleich beibehalten.

Auf Anweisung des Richters, und während der Hund bei Fuss geht, soll der Hundeführer nah bei einem Ende des Rings dem Hund das Signal für das Kommando “Stehen in der Fuss Position” geben. Nach Aufforderung des Richters “Verlassen sie den Hund” gibt der Hundeführer dem Hund das Signal für “Bleib”. Der Hundeführer begibt sich an das andere Ende des Rings, und dreht sich zum Hund. Auf separate und spezifische Signale des Richters, soll der Hundeführer dem Hund seine Signale geben, so dass der Hund: “Platz, zum Sitz, zum Komm” ausführt und dann dem Hundeführer vorsitzt und wieder wie bei Novice ins Fuss geht. Während dem Freifolge Teil dieser Übung darf der Hundeführer kein Kommando oder Signal geben außer es ist während der Freifolge erlaubt.


Teil 6: Signal Übung – Bewertung.

Ein Hunde, der nach dem Signal des Hundeführers nicht:
stehen bleibt wo er verlassen wurde, ins Platz geht, zum Sitz und zum Bleib oder zum Komm, oder wenn er ein Hörzeichen von den Hundeführer während der Übung erhält, bekommt eine Bewertung von Null (0) Punkten. Minimale oder höhere Punktabzüge hängen von den spezifischen Umständen dieser Übung ab, und sollen erfolgen wenn der Hund bei der Übung Steh, Platz oder Sitz nach vorne geht.
Alle anderen Fehler die bei der Novice Freifolge Übung zutreffen werden auch hier angewandt.

Teil 7: Geruchsunterscheidung

Die hauptsächliche Aufgabe dieser Übung besteht darin, eine Auswahl von Hundeführerartikel durch den Geruch zu unterscheiden und der richtige Artikel sofort zum Hundeführer zu bringen.
Der Richter wird fragen: “Sind sie fertig?” unmittelbar bevor er den Artikel von dem Hundeführer annimmt. Das Annehmen des Artikels von dem Hundeführer gilt bereits als erster Teil der Bewertung und die Punktevergabe beginnt dann.
Die weiteren Kommandos sind: “Schicken sie ihren Hund” “Nehmen sie es ab” “Ende”. (Die Kommandos der Richter sind in Englisch : Send your Dog Take it Finish.

In jeder der beiden Übungen muss der Hund über den Geruch alleine einen Gegenstand aussuchen und apportieren, der von dem Hundführer vorher berührt wurde. Die Gegenstände müssen von dem Hundeführer mitgebracht werden und bestehen aus zwei (2) Sets, wobei jedes Set aus 5 identischen Gegenständen besteht, die nicht größer als 6 inches (15 cm) sein sollen. Diese können tägliche Gebrauchsgegenstände sein.
Das eine Set soll vollkommen aus mattem Metal Gegenständen bestehen und das andere vollständig aus Leder, sodass man nur das Leder sieht oder ganz minimal die Teile die den Gegenstand zusammen halten. Die Gegenstände müssen jeweils gut lesbar durchnummeriert sein und müssen von Richter genehmigt werden.

Der Hundeführer übergibt alle 10 Gegenstände dem Richter der dann einen Gegenstand von jedem Set aussucht und sich die Nummern der beiden ausgesuchten Artikel notiert. Diese beiden ausgesuchten Gegenstände werden auf einen Tisch, im oder beim Ring gelegt, bis der Hundeführer sie aufnimmt. Der Hundeführer darf nur einen Gegenstand in der Hand halten. Der Richter oder der Ring-Steward dürfen als einzige die anderen Gegenstände anfassen und diese im Abstand von 15 cm durcheinander auf den Boden legen. Die Gegenstände müssen mindestens 6 Meter weit weg vom Hundeführer und Hund ausgelegt werden. Bevor der Hund zum suchen geschickt wird, muss der Richter sichergehen das die Gegenstände nicht zu dicht aneinander liegen (um das übergreifen des Geruchs zu verhindern) und gut für den Hund und Hundeführer zu sehen sind.

Hundeführer und Hund müssen sich umdrehen nachdem sie zugesehen haben wie der Ring Steward oder Richter die Gegenstände auf dem Boden verteilt, und sollen umgedreht stehen bleiben bis der Richter die Artikel von dem Hundeführer abholt und das Kommando “Send your dog” (Schicken sie ihren Hund) erfolgt.

Der Hundeführer darf egal welchen Gegenstand zuerst benutzen, muss ihn aber auf Anfrage des Richters sofort übergeben. Der Richter muss sichergehen das der Hundeführer seinen Geruch nur durch die Hände an den Gegenstand abgibt, und das von dem Zeitpunkt wenn der Hundeführer den Gegenstand an sich nimmt bis zum Zeitpunkt wenn er den Gegenstand dem Richter übergibt, dieser Gegenstand immer, für den Richter gut sichtbar, in den Händen getragen wurde.

Wenn der Richter es verlangt platziert der Hundeführer den Gegenstand unverzüglich auf das Richterbuch oder ein Tablett. Der Richter wird daraufhin den Gegenstand, ohne ihn anzufassen, auf den Boden zu den anderen Gegenständen legen.
Auf Anweisung des Richters “Send you dog” (Schicken sie ihren Hund), darf der Hundeführer das Kommando “Fuss” geben und sich auf dem Platz umdrehen sodass beide die Gegenstände ansehen können. (Rechts oder Links- Drehung). Der Hundeführer gibt dann das Kommando oder Signal zum Apportieren. Der Hundeführer darf dem Hund durch zartes Berühren mit der Handinnenfläche auf die Nase seinen Geruch weitergeben, jedoch darf dieses nur geschehen während der Hund und Hundeführer von den Gegenständen weggedreht stehen, und die Hand und der Arm müssen sich wieder in der normalen Position befinden bevor beide sich umdrehen.
Der Hund soll sich zügig (Trab oder Gallop) direkt zu den Gegenständen bewegen. Der Hund darf sich angemessen Zeit nehmen den richtigen Gegenstand auszusuchen, jedoch nur dann wenn er fortwährend sucht. Nachdem er den richtigen Gegenstand ausgesucht hat, sollte er sich zügig auf direktem Weg zum Hundeführer begeben und die Übung wie beim Apportieren auf flachen Ebenen, direktem Weg, beenden.

Diese Prozedur soll für beide Gegenstände zutreffen. Sollte der Hund den falschen Gegenstand in der ersten Übung apportieren, muss dieser Gegenstand auf einen Tisch oder Stuhl gelegt werden. Der richtige Gegenstand muss entfernt werden und die zweite Übung wird mit einem Gegenstand weniger auf dem Boden durchgeführt,


Teil 8 : Geruchsunterscheidung – Bewertung

Abzüge sollen genauso gehandhabt werden wie bei dem Novice Abrufen und dem Apportieren auf der Ebene. Außerdem muss ein Hund der nicht zu den Gegenständen hin läuft, den falschen Gegenstand apportiert, oder nicht den richtigen Gegenstand zum Hundeführer bringt muss die Bewertung von 0 (Null) für diese Übung erhalten.

Grosse Abzüge sollen erfolgen wenn der Hund den falschen Gegenstand hoch hebt, obwohl er ihn sofort wieder hinlegt, jegliche Grobheit des Hundeführers dem Hund seinen Geruch zu übergeben, und wenn sich der Hundeführer nicht auf der Stelle umdreht. Erhebliche Abzüge müssen erteilt werden, wenn der Hundeführer das Kommando zum apportieren gibt, bevor der Hund sich in der Grundstellung befindet.

Kleine bis große Abzüge, je nach den Umständen sollte gegeben werden, für einen Hund der langsam und unaufmerksam ist, der nicht direkt zu den Gegenständen geht, der nicht durchgehend arbeitet und für jede zusätzliche Bewegung des Hundeführers wenn er sich zu den Gegenständen umdreht. Keine Abzüge sollten stattfinden, wenn der Hund eine, in Rahmen liegende, Zeit dafür verwendet sich zu vergewissern welcher Gegenstand es ist den der Hundeführer berührt hat, wenn er ohne Unterbrechung arbeitet.

Teil 9: Apportieren nach Anweisung

Die Hauptaufgabe dieser Übung ist es, das der Hund solange sitzen bleibt bis er die Anweisung zum apportieren bekommt und direkt zu dem ausgesuchten Handschuh läuft und ihn sofort zurück bringt. Die Kommandos dieser Übung sind ONE (Eins), TWO (Zwei), THREE (Drei), TAKE IT (Nimm’s), FINISH (in die Grundstellung). In dieser Übung hat der Hundeführer drei hauptsächlich weiße Baumwoll Arbeitshandschuhe, die offen sein müssen und vom Richter genehmigt werden.

Der Hundeführer soll mit seinem Rücken zu dem offenen/unversperrten Teil des Rings stehen, und der Hund soll in der Sitzposition in der Mitte zwischen den beiden Sprüngen sitzen. Der Richter oder Ring - Steward werden dann die drei Handschuhe, am anderen Ende des Rings ablegen, während der Hundeführer und der Hund mit dem Rücken zu ihnen stehen. Einen Handschuh in jede Ecke und einen Handschuh genau in die Mitte. Abstand zur Ringaußenseite sollte ungefähr 75 cm betragen. Alle drei Handschuhe müssen klar für den Hund und Hundeführer zusehen sein, wenn der Hundeführer sich zu dem, vom Richter ausgesuchten, Handschuh zudreht. An diesem Ende des Rings darf sich kein Tisch oder Stuhl befinden.

Die Handschuhe werden mit ONE (Eins) TWO (Zwei) und THREE (Drei) von links nach rechts bezeichnet, wenn der Hundeführer sich zu den Handschuhen dreht. Der Richter gibt das Komando ONE ODER TWO oder THREE. Dann darf der Hundeführer das Kommando “FUSS” geben, und sich auf der Stelle umdrehen (rechts oder links herum) um den ausgesuchten Handschuh anzuschauen. Der Hundeführer stoppt und der Hund befindet sich in der Grundstellung. Der Hundeführer darf den Hund nicht berühren, um ihn in die richtige Position zu bringen, noch darf er das Sitz des Hundes verändern. Danach gibt der Hundeführer seinem Hund ein Signal in Richtung des ausgesuchten Handschuhs, indem er in einfacher Bewegung der linken Hand und Arm an der rechten Seite des Hundes in die Richtung des Handschuhs zeigt und dann das Kommando zum apportieren gleichzeitig oder sofort dem Zeichen folgend gibt. Der Hund soll sich dann in einem schnellen Trab oder Gallop zu dem angezeigten Handschuh begeben und ihn apportieren ohne zu knautschen oder mit dem Handschuh zu spielen. Die Übung wird genau wie beim Apportieren auf flacher Ebene beendet.

Der Hundeführer darf den Körper und die Knie beugen, um dem Hund die Richtung anzuzeigen. Danach stellt sich der Hundeführer gerade hin und hält die Hände an den Seiten der Beine.

Diese Übung beinhaltet eine einzige Apportierübung. Bevor der Richter mit dem richten anfängt, sollte er die Entscheidung treffen, ob die Hunde am Anfang einen Handschuh zugewiesen bekommen, so das jeder Hund in Katalog - Reihenfolge einen anderen Handschuh bekommt.Oder der Richter weist den Handschuh dem Hund zu, wenn er den Ring betritt. Der Richter muss jedoch sichergehen daß keine zwei aufeinander folgenden Hunde,denselben Handschuh bekommt.

Teil 10: Apportieren nach Anweisung – Bewertung

Abzüge sollen genauso gehandhabt werden wie bei dem Novice Abrufen und dem Apportieren auf der Ebene. Zusätzlich, eine Bewertung von Null (0) muss ausgegeben werden, für jegliche Kommandos und Signale des Hundeführers, nachdem er sich umgedreht hat, um den Hund in die Richtung des zugewiesenen Handschuhs zu setzen, wenn der Hund nicht direkt zu dem ausgesuchten Handschuh geht, oder wenn der Hund den Handschuh nicht apportiert.

Je nach den Umständen, ein großer Punktabzug bis zu Null (0) Punkten sollten erteilt werden: wenn der Hundeführer sich nicht auf der Stelle umdreht, oder wenn er sich umdreht und nicht den ausgesuchten Handschuh ansieht.

Je nach den Umständen, große bis kleine Abzüge sollten erteilt werden, wenn der Hundeführer sich zu weit umdreht, den Hund berührt, oder unnötige zusätzliche Bewegungen macht, während er sich zum Handschuh umdreht.

Teil 11: Stehen aus der Bewegung und Untersuchung

Die Hauptaufgaben dieser Übungen sind: das der Hund Fuss geht, Steht und Bleibt, das Kommando des Hundeführers ausführt während dieser sich weiter fortbewegt. Die Untersuchung ohne Scheu oder Ablehnung über sich ergehen lässt, und auf Kommando zu dem Hundeführer zurückkehrt.

Die Kommandos dieser Übung sind “FORWARD” (Vorwärts), “STAND YOUR DOG” (Stellen sie ihren Hund hin), die gegeben werde müssen während der Hundeführer vorwärts weitergeht, und “CALL YOUR DOG TO HEEL” (Rufen sie den Hund ins Fuss).

Der Hundeführer steht und der Hund befindet sich in der Grundstellung auf einer Stelle die vom Richter bestimmt wurde. Der Richter fragt “ARE YOUR READY” (Sind sie fertig) und gibt das Kommando FORWARD (Vorwärts). Daraufhin gibt der Hundeführer das Kommando oder Signal für Fuss, und setzt sich in normalen Schritt zügig in Bewegung. Nach dem der Hundeführer ungefähr 3 Meter gegangen ist, gibt der Richter das Kommando “STAND YOUR DOG”. Der Hundeführer gibt dem Hund das Signal oder Kommando stehen zu bleiben, und geht ,ohne Verzögerung oder Pause, 3 – 4 Meter weiter, hält an und dreht sich dann zum Hund um. Der Hund muss in der “STEH”- Position verharren.

Der Richter nähert sich dem Hund von vorne und untersucht den Hund, in dem er über ihn mit seinen Händen fährt, wie beim Richten einer Hundeausstellung, jedoch darf er unter keinen Umständen die Hoden und den Fang untersuchen oder berühren.

Der Richter gibt dann das Kommando “Rufen sie den Hund ins Fuss”, worauf der Hundeführer dem Hund das Kommando und/oder Signal gibt, zu ihm in die Grundstellung zu kommen. Der Hund begibt sich dann schnell und umgehend in die richtige Grundstellung neben dem Hundeführer.

Teil 12: Stehen aus der Bewegung und Untersuchung – Bewertung

Eine Punktzahl von Null (0) muss für die folgenden Fehler ausgegeben werden:
Ein Hund der Abneigung zeigt, der sich von seinem Platz, an dem er verlassen wurde, fortbewegt, bevor er abgerufen wurde, sich hinsetzt oder hinlegt, knurrt oder
Schnappt, zu jeder Zeit dieser Übung, wiederholt winselt oder bellt, nicht bei Fuss geht, nicht steht und nicht bleibt, die Untersuchung des Richter nicht über sich ergehen lässt, oder zum Hundeführer zurückkehrt.

Grosse bis kleine Punktabzüge gibt es, je nach den Umständen, für einen Hund der wiederholt die Füße bewegt, obwohl er stehen bleiben soll.

Alle Punktabzüge, die für die Novice Freifolge, Stehen zur Untersuchung, und Abruf Übung treffen hier auch zu. Geringer bis hoher Punkteabzug, je nach den Umständen, soll es geben wenn: der Hundeführer bei der Fuss Übung zögert oder seinen Schritt verlangsamt wenn er das Kommando oder Signal zum Steh gibt, oder wenn der Hund zögernd arbeitet oder nicht gerade in der Grundstellung sitzt.

TEIL 13:  Springen auf Anweisung

Die Hauptaufgabe dieser Übung ist es, das der Hund von dem Hundeführer  in die angezeigte Richtung weggeht, auf Kommando anhält, Springt wie angewiesen und zurück kommt wie beim Abrufen.
Die Kommandos sind : "SEND YOUR DOG"  (Schicken sie ihren Hund), "BAR JUMP" (aufgelegter Sprung) oder "HIGH JUMP" (geschlossener Hochsprung) und "FINISH" (Beenden)
Die Sprünge sollen in der Mitte des Rings im rechten Winkel zur Seitenbegrenzung aufgestellt werden. 
4.5 bis 5 Meter auseinander, der aufgelegte Sprung auf der einen Seite und der geschlossene Hochsprung auf
der anderen Seite.  Die Richter werden sichergehen, das die Sprünge auf der richtigen Höhe für jeden Hund sind, indem er den Anweisungen für die Übung "Apportieren über den Hochsprung" folgt.
Der Hundeführer, von einer Position an der Grundlinie des Rings, ungefähr 5 Meter  von der Linie mit den Sprüngen entfernt,  soll sich mit dem Hund in der Grundstellung befinden.Wenn der Richter es sagt gibt er dem Hund ein Kommando und/oder ein Signal mit dem er den Hund zügig geradeaus, bis ca. 5 Meter hinter die Sprünge ungefähr in die Mitte schickt. Wenn der Hund diesen Punkt erreicht hat, soll der Hundeführer dem Hund das Kommando "SITZ" geben, worauf der Hund anhält und sich mit der Aufmerksamkeit zum Hundeführer hin setzt.  Der Hund muss nicht gerade sitzen.
Der Richter wird dann sagen welcher Sprung der Hund nehmen muss in dem er "BAR" oder "HIGH" sagt und somit entweder den aufgelegten oder den hohen Sprung meint.  Der Hundeführer kommandiert und/oder signalisiert dann seinem Hund, über welchen Sprung er zu ihm zurück kehren und bei ihm vorsitzen soll. Auf Anweisung des Richters soll die Übung wie das Abrufen in Novice beendet werden.  Der Richter sagt dann "EXERCISE FINISHED" (Übung beendet) nachdem der Hund sich wieder in der Grundstellung befindet.
Wenn sich der Hund dann wieder in der Grundstellung befindet, fragt der Richter "ARE YOU READY"
(Sind sie bereit?) bevor er die Anweisung gibt den Hund in den zweiten Teil der Übung zu schicken.  Die selbe Prozedur soll für den zweiten Sprung eingehalten werden. 
Es obliegt dem Richter welcher Sprung zuerst genommen werden soll, aber beide Sprünge müssen in dieser Übung übersprungen werden,  und der Richter sagt erst welchen Sprung, wenn der Hund am Ende des Rings angekommen ist. Der Hund muss die Sprünge überspringen ohne diese zu berühren.Die Höhe der Sprünge sollte dieselbe sein wie in Open gefordert ist. Der Hochsprung sollte derselbe sein, der für Open benutzt wird und der aufgelegte Sprung sollte aus einem aufgelegten stumpfen viereckigen Teil bestehen, die zwischen zwei und zwei ein halb Zoll (5 bis 6 cm) und an den Ecken abgerundet sein sollen um jegliche scharfen Ränder zu verhindern.  Der Stab sollte schwarz/weiß gestreift gestrichen sein (7.5. cm breite).
Der Stab sollte von zwei seitlichen gerade nach oben gehenden Streben gehalten werden, die man je um 4 Zoll (10 cm) verstellen kann, von 8 Zoll bis 36 Zoll (20 cm bis 90 cm).  Diese müssen ungefähr 5 Fuß (1.60 m) auseinander stehen, sodass der Stab abgeworfen werde kann, ohne das die nach oben gehenden Streben umfallen oder wackeln.  Der Stab wird gewogen, falls er nicht aus Holz besteht, ob er nicht leichter als der Holzstab ist.

Teil 14: Springen auf Anweisung - Bewertung

Ein Hund bekommt die Bewertung von Null (0) für folgende Fehler: 
wenn er das Kommando/Signal des Hundeführers beim Voraus senden vorausnimmt,
den Hundeführer nicht verlässt, nicht zwischen den Sprüngen voraus geht, auf Anweisung nicht stehen bleibt und nicht mindestens 10 Fuß (3 Meter) hinter den Sprüngen verbleibt, wenn er das Kommando/Signal des
Hundeführers für den Sprung vorausnimmt, nicht springt wie angewiesenen.
Den Stab herunterwirft oder den aufliegenden Stab benutzt (auffusst) um über den Sprung zu kommen.
Hohe Punktabzüge gibt es wenn der Hund sitzt bevor der Hundeführer das Kommando gibt, für einen Hund der sich nicht setzt, und für einen Hund der bei der Ringbegrenzung gestoppt wird und nicht von dem Kommando des Hundeführers. Wenige bis hohe Punktabzüge gibt es für den Hund, je nach der Situation, der sich vor dem Kommando Sitz beim Voraus schicken umdreht.
Je nach dem Abweichen beim Sitz in der Mittellinie des Rings und ungefähr 20 Fuß (6 Meter) nach der Linie der Sprünge soll es minimale bis hohe Punktabzüge geben.
Hohe oder niedrige Punktabzüge, je nach der Situation, sollen es gaben wenn der Hund langsam ins Voraus geht, den Sprung berührt, oder für jegliche Verzögerung oder Abneigung den Sprung zu nehmen.